Innenarchitektur und Szenografie

Recha Hiller

DAS SPIEL ALS FORM DER KOMMUNIKATION
AREOLA

gelb_b_backgelb_b_stopgelb_b_forward

AREOLA – Verloren und doch integriert sein: paradox oder nur ein Konstrukt der eigenen Gedanken. Die Persönlichkeitswertung ist unbewusst in unseren Köpfen verankert und man vermitteln einer fremden Person das Gefühl von Ablehnung oder Akzeptanz. Um der Ablehnung entgegen zu wirken und mehr Akzeptanz zu schaffen, werden die Grenzen des Amtsgebäudes EWZ aufgebrochen und sein Innenraum öffnet sich gegen aussen. Es entsteht die AREOLA, ein kleiner freier Platz im Innenraum, welcher eine neue Plattform des Zusammenkommens bietet. AREOLA ist ein Ort der Inklusion, an dem die Menschen sein können, wie sie sind. Durch Spiele werden die Menschen über Grenzen hinweg zu einer Gemeinschaft verbunden, denn um zu Spielen reicht die nonverbale Konversation aus. Der Ort ist voller Leben, das sich weiter entfaltet und wo man miteinander in Austausch kommt. Egal ob Jung oder Alt.
Der kleine freie Platz bietet die Möglichkeit zum Verweilen, Spielen, Informieren und sich Austauschen. Interaktion geschieht in diesem Raum auf einer neuen Ebene, da das Spielen als Kommunikationsform stattfindet und so zum sozialen Akt wird, unabhängig von sprachlichem und kulturellem Hintergrund. Das Spielen vernetzt und lockert die Gesellschaft auf. Der Besucher kann sich als Zuschauer, als aktiver Spieler, als ein Kommentator oder als Beobachter in den Raum einbringen.
AREOLA ist ein Treffpunkt, eine Fläche, die zur freien und individuellen Nutzung steht. Der Besucher kann den Platz mit all seinen Facetten aneignen. Es entsteht ein Ort, der den Menschen neue Möglichkeiten und ein Fundament der Kommunikationsart für die Zukunft bietet.